Am Unterhaltstag vom 21. März haben vorwiegend die Männer gearbeitet
und alles „Grosse“ geflickt.
Kurz vorher war nämlich der Lockdown infolge des Coronavirus und eigentlich war es daher nicht
mehr erlaubt, sich mit Leuten zu treffen oder mit Fremden unterwegs zu sein.
Trotzdem musste der Weg instand gestellt werden, denn wenn alles geschlossen ist rundherum
kann angenommen werden, dass viele Leute mit Ihren Kindern nach Draussen gehen möchten und
so sicher auch nach Wildberg kommen werden.
Das Posten malen wurde daher ganz im Stillen und möglichst alleine erledigt.


Die Gäste liessen nicht lange auf sich warten.
Kaum war alles rund um den Pfäffikersee, den Greifensee, Parkplätze im Sternenberg etc. geschlossen,
wurde Wildberg zu einem beliebten Ausflugsort.
Eine neue Herausforderung kam auf uns zu. Nachbarn im Quartier ärgerten sich über die vielen
Autos welche hin- und her fuhren um einen Parkplatz zu finden, es gab einiges mehr Abfall bei der
Grillstelle, die Gäste trampelten den Bauern in der Wiese umher usw.

Wir waren konfrontiert mit allen Sorgen welche Touristenorte jedes Jahr beschäftigen,
und die Belastung für die Bevölkerung, die Bauern und die Schule
mit der vermehrten Benützung des Schulareals war hoch.

 


 Der geplante Kinonachmittag im April konnte leider infolge Corona nicht durchgeführt werden.


Das Pfingstwochenende übertraf dann alles.
Die Autos auf dem Feuerwehrparkplatz mussten eingewiesen werden
damit hier einigermassen Ordnung herrschte (gut 70 Autos!!) und der
Erlebnisweg war mit viiiiielen Gästen bevölkert.
Die Familien blieben aber meist unter sich und schauten auf den geforderten Abstand.
Die Landbesitzer waren sehr grosszügig und schimpften nicht wenn die Gäste auch am Waldrand
auf Ihren Wiesen sassen um Ihr Piquenique zu geniessen und wir taten unseren Teil dazu indem wir
viel mehr Wegkontrollen und Güseltouren machten.

 

PPChaos2020
 


Da auf dem Internet und dem Wanderplan die Gäste neu gebeten werden
Ihre Autos auf dem Feuerwehrparkplatz zu platzieren,
haben sie keine Möglichkeit mehr zum Schluss der Wanderung
Ihre ausgefüllten Wettbewerbsformulare in den Briefkasten beim Startposten zu werfen.

Ein Antrag bei der Gemeinde, hierfür einen Briefkasten beim Parkplatz aufstellen zu dürfen
und daneben einen zweiten, für einen freiwilligen Beitrag an die Parkplatz-
und Unterhaltskosten wurde gutheissen.


 

 


 Im Juli kam dann bereits ein neues Problem auf uns zu.
Beim Ehriker – Beck gab es Reklamationen von Nachbarn,
weil anscheinend die Wanderer nachdem Genuss von Kaffee und Glacé im Beckästübli
das WC vermissen und daher dafür des Nachbars Garten verwendet wurde.
Das geht natürlich gar nicht... rasch war eine Lösung gefunden:
unterhalb des Spritzenhauses wurde ein ToiToi platziert in der Hoffnung,
dass sich die Lage möglichst bald wieder entspannt.

 


 Das Vorstandsessen  wurde dieses Jahr von Familie Jäger organisiert und fand am 5. September statt.
Wir durften ein sehr feines Nachtessen und
gemütliche Unterhaltung im Heubode oberhalb Wila geniessen.


 Bis tief in den November blieb das Wetter wunderschön und die Temperaturen sehr mild.
Da es auch keinen Schnee hatte zog es weiterhin sehr viele Leute nach Wildberg um bei der Sockensuche zu helfen.
Erneut war es nötig die Parkplätze einzuweisen auf dem Feuerwehrplatz damit hier kein Chaos entsteht
und die Feuerwehr jederzeit freie Fahrt hatte.

Zudem erreichte uns im November die Nachricht, dass das SRF auf dem Weg filmen werde für die
Sendung „Familiensache“ und so sind wir nun gespannt wie unser Erlebnisweg dann im Fernsehen erscheinen wird.

Auch die Schatzsuche wurde dieses Jahr viele Male gebucht.
Hier geht es aber noch einiges ruhiger zu- und her als auf der Sockensuche ;-), was aber auch gut ist.
Es braucht doch einiges Drumherum damit alle dann Ihren Schatzplan zur richtigen Zeit auslösen können
und erst noch den Schatz finden.
Auch dieses Jahr wurden ca. 80 Schätze gefunden,
die Rückmeldungen zur Schatzsuche sind durchwegs positiv
auch wenn einige Familien Mühe haben die Fragen zu lösen, oder den Plan zu lesen ;-)

Somit geht ein sehr intensives Jahr zu Ende.
Viele Stunden Arbeit wurden investiert damit der Weg und die Posten für die Besucher immer in Ordnung sind,
und zur Zufriedenheit der Landbesitzer möglichst kein Abfall herumliegt.
Die vielen Besucher und Ihre Autos haben uns gefordert, und gezeigt, Wildberg ist anscheinend ein Ausflug wert,
und auf das nächste Jahr hin müssen wir organisatorisch noch ein paar Sachen lösen,
damit wir gerüstet sind auf weitere Besucheranstürme.

Die Präsidentin Carmen Schiesser

Verein Erlebnisweg Wildberg
Luegetenstraase 19
8489 Wildberg

PC Konto 85-523428-4
IBAN CH82 0900 0000 8552 3428 4

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